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Digitalkamera
Definition:
die; Subj., ist eine Kamera, die keinen Film mehr benötigt. Stattdessen werden die Bilder auf einem integrierten Speicherbaustein oder einer Speicherkarte abgelegt und können zur Archivierung, Nachbearbeitung oder zum Ausdruck auf den PC oder direkt zu einem entsprechenden Drucker übertragen werden. Dazu wird die Speicherkarte in ein passendes Lesegerät (Card Reader) am PC oder im Drucker eingelegt oder die Kamera an den PC angeschlossen. Es gibt auch Drucker bei denen sich die Bilder direkt durch Anschluss der Kamera oder Einstecken der Speicherkarte ausdrucken und teilweise auch über ein Display am Drucker bearbeiten lassen (siehe PictBridge, Canon Direct Print). Der Weg über einen Fotoservice ist jedoch preiswerter und wegen des dort verwendeten Fotopapiers meist auch besser. Bilder mit einer Digitalkamera zu erstellen ist noch ein teures Vergnügen, obwohl ja hier die Kosten für Film und Filmentwicklung entfallen. Das wird jedoch mehr als kompensiert durch den verhältnismäßig höheren Preis einer Digitalkamera im Vergleich zu einer vergleichbaren analogen Kamera und durch die höheren Kosten für den Ausdruck der Bilder. Hinzu kommen Kosten für Verbrauchsmaterial wie CDs oder DVDs zur Archivierung und/oder zur Übertragung der Daten ins Internet. Technisch funktionieren Digitalkameras, indem das einfallende Licht über einen CCD-Sensor in elektrische Signale umgewandelt und dann über einen A/D-Wandler digitalisiert wird. Die Qualität des Bildes wird kameraseitig von der Optik (zum Beispiel Zeiss-Objektiv), der Leistungsfähigkeit der CCD-Sensors und der dadurch bedingten maximalen Auflösung in Megapixel sowie der Elektronik bestimmt. Hier gibt es große Unterschiede, die sich auch im Preis deutlich zeigen. Für den Heimgebrauch ohne den Wunsch zu Vergrößerungen reicht eine 3-Megapixel-Kamera. Blitz, Zoom, Speicherkarte statt internem Speicher und ein Display zur Anzeige des aufgenommenen Bildes sind außer bei absoluten Billigprodukten heute Standard. Für professionelle Anforderungen gibt es digitale Spiegelreflexkameras mit bis zu 8 Megapixeln Auflösung, Speicheroption bis zu mehreren Gigabyte, auswechselbaren Objektiven und der Möglichkeit zur Aufzeichnung kurzer Videosequenzen sowie Gehäuse für Unterwasseraufnahmen sind dem oberen bis obersten Preissegment vorbehalten.
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