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Spyware
Definition:
die; Subst., dt. Spionage-Software, wird im Regelfall ohne Wissen des Benutzers installiert und sammelt dann Informationen darüber, welche Seiten dieser im Internet besucht und was er dort macht. Teilweise werden die Browser-Einstellungen verändert, so dass zum Beispiel als Startseite eine Werbeseite kommt. Im Internet wird plötzlich auf Webseiten Werbung angezeigt, auch wenn diese vorher werbefrei waren. Es gibt auch Varianten, die sämtliche Tasteneingaben mitprotokollieren und Bildschirmkopien anfertigen. Letztere Software soll nach der Werbung der Hersteller dazu dienen, untreue Lebenspartner zu entlarven. Denkbare Anwendungen sind aber auch Phishing und die Überwachung von Mitarbeitern. In jedem Fall ist Spyware auf dem Rechner ein Sicherheitsrisiko, kann den Rechner verlangsamen und zu Fehlern und Abstürzen führen. Daher sollte der PC regelmäßig mit Programmen zum Schutz vor Spyware untersucht und bereinigt werden. Eine Übersicht solcher Programme enthält die folgende Tabelle. Da Untersuchungen gezeigt haben, dass ein Tool allein bestenfalls etwa 60 Prozent der Spyware findet, sollten mehrere der Programme kombiniert eingesetzt werden. Zusätzlich sind weitere Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, wie regelmäßige Updates der verwendeten Windows-Version und aller anderen Microsoft-Programme, ein regelmäßig aktualisiertes Antivirenprogramm und eine leistungsfähige Firewall.
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