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WEP

Definition:
 die Abkürzung für Wired Equivalent Privacy, ist ein Verschlüsselungsverfahren für WLANs. Die WEP-Verschlüsselung arbeitet mit Schlüssellängen von 64 und 128 Bit, vereinzelt auch 256 Bit, wobei hier Kompatibilitätsprobleme mit Geräten anderer Hersteller auftreten. Es wird der RC4-Algorithmus verwendet, bei dem ein 24 Bit langer Initialisierungsvektor zusammen mit dem Schlüssel übertragen wird. Der tatsächlich zur Datenverschlüsselung verwendete Schlüssel ist somit um 24 Bit kleiner. Bei einer Schlüssellänge von insgesamt 64 Bit stehen damit netto nur noch 40 Bit für die Verschlüsselung zur Verfügung, was zur Abwehr ernsthafter Hackerangriffe nicht ausreicht. Daher wird bei WEP überwiegend die 128-Bit-Verschlüsselung verwendet. Zu beachten ist auch, dass WEP nur von Station zu Station verschlüsselt. Daher muss bei Verwendung mehrerer Access Points oder WLAN-Strecken sichergestellt werden, dass die Verschlüsselung zwischen allen Stationen erfolgt. Die meisten WLAN-Geräte stellen für WEP bis zu 4 Schlüssel bereit, so dass für eine erhöhte Sicherheit von Zeit zu Zeit leicht zwischen diesen Schlüsseln umgeschaltet werden kann. Siehe auch WPA.

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