PGA (Pin Grid Array)
PGA steht für "Pin Grid Array". Hier befinden sich die Pins an der Unterseite der CPU, während der Sockel auf dem Mainboard wie ein "Schweizer Käse" lauter Löcher hat. Das war lange Zeit der Standard bei AMD (bis Sockel AM4).
Die Vorteile
- Robustes Board: Der Sockel selbst ist fast unkaputtbar. Man kann eigentlich nichts verbiegen.
- Einfache Montage (ZIF): "Zero Insertion Force". Man legt die CPU drauf, sie rutscht in die Löcher, Hebel umlegen, fertig.
Das große Aber
Die Pins an der CPU sind fragil. Wer beim Ausbau des Kühlers nicht aufpasst, reißt die CPU manchmal mit aus dem geschlossenen Sockel (weil die Wärmeleitpaste klebt wie Beton). Dabei verbiegen sich oft unzählige Pins. Das "Geradebiegen mit einer Rasierklinge" ist ein gefürchtetes Ritual unter PC-Bastlern.
Nerd-Fact: Das PGA-Prinzip ist uralt. Schon der Intel 80286 (1982) nutzte eine Form
davon. Mit dem Wechsel von AMD zu LGA (bei AM5) ist PGA im modernen Desktop-Markt praktisch
ausgestorben.